Klassenfahrten Programme

 

Klassenfahrten bieten ausgezeichnete Möglichkeiten, soziales und handlungsorientiertes Lernen außerhalb des Schulalltags zu verwirklichen. Die Gruppe ist für einen kontinuierlichen Zeitraum zusammen, was einen guten Transfer der Erfahrungen und Erkenntnisse in den Schulalltag ermöglichen kann. Äußere Einflüsse und Ablenkungen können minimiert werden. Die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, ist höher als in der gewohnten Umgebung.

Die Kurzzeithelden gGmbH bietet individuelle und maßgeschneiderte Programme, die den Beteiligten neben den pädagogischen Lernzielen vor allem auch Spaß und Freude miteinander ermöglichen. 

Wichtig sind für uns  Ihre Zielstellungen und die Erwartungen an das Programm. 

So können wir mit gleichen natursportlichen Aktionen wie Floßbau unterschiedliche Settings je nach Zielstellung gestalten. Ob als Teamevent, als spaßige und freudvolle gemeinschaftliche Aktion, ohne größere Reflexionen oder als teambildende Aktion, um z.B. Rollen im Team oder andere Themen sichtbar zu machen und entsprechend auf zu arbeiten.

 

Zur Vorbereitung:

  • Das Programm wird individuell in Absprache mit den Lehrern abgestimmt.
  • Unmittelbar vor der Fahrt kann ein Vortreffen zwischen dem Trainer*innen Team oder der Geschäftsleitung und den Schüler*innen/ Lehrer*innen in der Schule stattfinden, um Wünsche, Erwartungen und Ziele der Einzelnen wie auch der Gruppe aufzunehmen.
  • Entsprechend gestaltet sich dann der Programmentwurf, der sich an diesen Wünschen und Zielstellungen sowie der Klassen- und Gruppensituation orientiert. Unsere Arbeitsweise ist prozessorientiert, daher erstellen wir gern einen möglichen Programmablauf, wünschen uns aber vor Ort die Flexibilität in der Gestaltung der Angebote und Auswahl der Aktionen, die natürlich im engen Austausch mit Ihnen vorgenommen werden.
  • Zudem erhalten Sie von uns einen Fragebogen und ein Informationsschreiben für die Eltern und Lehrkräfte mit Packliste, TN Liste, Einverständniserklärung.

 

Zielstellungen: u.a.

  • Förderung des Selbstvertrauens und Selbstwertgefühles
  • Erfahrung und Erweiterung persönlicher Grenzen
  • Zusammenhalt der Gruppe und das Vertrauen innerhalb der Gruppe stärken
  • soziale Kompetenzen (u.a. Konfliktfähigkeit, Frustrationstoleranz, Kommunikationsfähigkeit in der Gruppe) schulen und erweitern
  • neue, greifbare Erlebnisse schaffen und andere Handlungsmöglichkeiten und Strukturen für den Alltag ermöglichen
  • Reflexion und Transfer der gemachten Erfahrungen für positive Lösungskompetenzen im Alltag fördern
  • Spaß in und mit der Gruppe

 

Bausteine und mögliche Aktionen:

  • Interaktions- und Kooperationsübungen zur Teamfindung,  Teambildung und Konfliktlösung
  • Konstruktionsaufgaben In- und Outdoor (u.a. Landart)
  • Problemlösungsaufgaben
  • Floßbau und Floßfahrt
  • Kanutouren (zzgl. Kanumiete)
  • Einweisung in die Sicherungstechnik beim Top Rope Klettern mit Material- und Knotenkunde
  • Niedrig- und Teamhochseilelemente
  • Orientierungstouren (u.a. Karte/ Kompass, GPS)
  • Naturkunde und Geländespiele
  • Strategie und Taktikspiele
  • Survival- und Naturkunde
  • Bogenschießen
  • City Bound Aktivitäten wie Stadtrallye oder Streetart
  • Nachtaktion
  • Lagerfeuer

 

Fester Bestandteil unserer meisten Programme sind gruppendynamische Aktionen, Interaktions- und Kooperationsspiele, bei denen es um die Förderung der Kooperations-, Kommunikations- und Teamfähigkeiten geht in Kombination mit natursportlichen Aktionen wie Floßbau, Geocaching, Klettern, Bogenschießen.

 

Mögliche Programme:  

  • Mit allen Sinnen ein Team
  • Gemeinsam ins Abenteuer
  • Kleine Helden unterwegs – Grundschulprogramm
  • Kompetent Fit
  • Ich und die Anderen“- Gewaltprävention und Konfliktlösung
  • Hoch Hinaus“ – Klettern und Hochseilgartenaktivitäten
  • Ausflug ins Team

Grundsätzliches:

Zu erwähnen ist, dass sich das Programm vor Ort und durch die konkrete Klassensituation verändern kann und die Trainer*innen in Absprache mit den Lehrkräften entscheiden, welche Bausteine und Inhalte eingesetzt werden. Dies kann zum einen von den natürlichen Bedingungen vor Ort abhängen, aber auch von der Gruppenkonstellation. Daher wird das Programm sehr individuell angelegt und es wird im vollen Maße auf den Entwicklungsstand der Schüler*innen eingegangen.

Zu erwähnen ist weiterhin, dass wir natürlich auf das Prinzip der Freiwilligkeit achten. Freiwilligkeit möchten wir jedoch nicht bei Interaktionsübungen und Teamaufgaben anwenden, da man so den Charakter erzeugt, „Ich mache, was ich will und kann mich jederzeit zurück ziehen“. Die wichtige Regel der Freiwilligkeit tritt bei allen Aktionen in Kraft, bei denen die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen angesprochen werden. Hier kann jede/r Teilnehmer*in selbst entscheiden, wieweit er geht. Motivation geben wir natürlich, um so eventuelle alte Handlungsmuster des Einzelnen aufzuspalten und die Chance zu bieten, über sich selbst hinaus zu wachsen.

Klassenfahrten