Bedarfsanalyse für Fortbildungen im Bereich der Erlebnispädagogik und des handlunsgorientierten Lernens
Ausgangslage
In vielen Bereichen der pädagogischen Arbeit werden vermehrt erlebnispädagogische Medien eingesetzt.
So z.B. in
- Einrichtungen für den Vorschulbereich ( vor allem Ganztagsbetreuung);
- Schulen (Projekte, handlungsorientierter Unterricht);
- der Sozialarbeit ( Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten);
- der beruflichen Bildung (berufliche Schulen und betriebliche Ausbildungen, Fort- und Weiterbildungen);
- Einrichtungen der Jugendarbeit (Einzelfall und Familienhilfe); Sportvereinen;
- Betrieben (Teamtraining- und Entwicklung);
- therapeutischen Einrichtungen.
Durch die Notwendigkeit einer Profilbildung der pädagogischen Einrichtungen erlangen erlebnispädagogische Angebote eine steigende Bedeutung.
Wichtig ist es daher, qualifiziertes Personal auszubilden, dass sich schon frühzeitig in Kombination mit den allgemeinen Grundlagen und inhaltlichen Schwerpunkten des Pädagogikstudiums mit diesem Ansatz beschäftigt.
Inhaltliche Schwerpunkte
- Theoretische Einführung in die Ansätze der Erlebnispädagogik.
- Klärung des Erlebnisbegriffs, der Ziele und Methoden
- Darstellung der Lernmodelle
- Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder und Praxisbereiche der Erlebnispädagogik
- Bezug zur Gruppenpädagogik
- Reflexion und Transferproblematik
- Ansätze und Modelle
- Soziologische und psychologische Dimensionen der Erlebnispädagogik
- Prozessbegleitung
- Integration sportlich-spielerischer sowie künstlerisch - musischer Elemente.
Es geht um eigene Sinneserfahrungen und das eigene Erleben bei Interaktions- und Teamaufgaben, bei Kletterübungen, bei denen man seine eigenen Grenzen kennen lernen und erweitern kann.
Der theoretische Bezug zur Erlebnispädagogik und dem handlungsorientierten Lernen soll nicht nur Hintergrundwissen und den pädagogischen Anspruch darlegen, sondern zugleich Anreiz sein, Übungen und neu kennen gelernte Ansätze in die eigene Praxis zu übertragen. So können einzelne Elemente der Erlebnispädagogik erfahrbar gemacht werden.
- Die Übungen sind so angelegt, dass sie nicht unmittelbar an Felsen und bestimmte natursportliche Ressourcen geknüpft sind, sondern dass die Übertragung in die verschiedenen Arbeitsfelder problemlos vonstatten gehen können.
- Nach erfolgreicher Absolvierung wird ein Zertifikat mit den Inhalten und Schwerpunkten verliehen.